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Kinderwunsch trotz Endometriose – Sophies Weg zum Wunschkind | ICSI Erfahrung

“Man denkt, es wird einfach passieren – bis man merkt, dass es das nicht tut.”
“Man denkt, es wird einfach passieren – bis man merkt, dass es das nicht tut.”

Für viele Paare ist die Entscheidung für ein Kind ein emotionaler Meilenstein. Doch was, wenn sich der Kinderwunsch trotz aller Bemühungen nicht erfüllt? So ging es auch Sophie M. und ihrem Partner. Die Ärztin wusste schon früh, dass es aufgrund ihrer Endometriose nicht leicht werden würde – und doch war sie nicht darauf vorbereitet, wie lang und kräftezehrend der Weg zum Wunschkind wirklich sein kann.

Ich war Ende 20, als bei mir Endometriose diagnostiziert wurde. Schon damals war mir klar, dass es schwieriger werden könnte, schwanger zu werden. Aber irgendwie habe ich immer gehofft, dass ich zu den „Glücklichen“ gehöre, bei denen es trotz allem klappt. Mein Partner und ich sind seit vielen Jahren zusammen – wir wussten beide, dass wir irgendwann eine Familie gründen möchten.

Mit Mitte 30 haben wir dann beschlossen, es zu versuchen. Anfangs noch entspannt, mit der inneren Zuversicht: „Das wird schon.“ Doch die Monate vergingen, der Zyklus blieb unregelmäßig, die Schmerzen wurden stärker, und es passierte einfach nichts. Irgendwann wurde aus Hoffnung Unsicherheit. Aus Vorfreude Frust. Und aus Gelassenheit ein innerer Druck, der sich immer schwerer abschütteln ließ.

Wir wussten: Allein schaffen wir das nicht. Also entschieden wir uns für ein Erstgespräch im Kinderwunsch Centrum München. Von Beginn an haben wir uns gut aufgehoben gefühlt – besonders bei Herrn Dr. Krüsmann, der uns nicht nur medizinisch, sondern auch menschlich durch jede Phase begleitet hat. Die Endometriose war ein zentrales Thema – sie beeinflusst nicht nur den Zyklus, sondern oft auch die Eizellqualität. Nach eingehender Diagnostik wurde uns zur ICSI geraten.

Die erste Behandlung war ernüchternd – keine Einnistung. Beim zweiten Versuch hatten wir große Hoffnung, doch auch da blieb der Schwangerschaftstest negativ. Es war eine belastende Zeit, in der wir oft an unsere Grenzen kamen. Aber wir hatten Vertrauen – in uns, in den Prozess, in das Team.

Beim dritten Versuch hat es dann tatsächlich geklappt. Ich war schwanger. Der Moment, als ich den positiven Test in den Händen hielt, war überwältigend – eine Mischung aus ungläubigem Staunen, leiser Hoffnung und tiefer Dankbarkeit.

Heute halten wir unseren gesunden Sohn in den Armen. Und auch wenn es nicht der einfache Weg war, bin ich unendlich froh, dass wir ihn gegangen sind. Für alle, die in einer ähnlichen Situation sind, möchte ich sagen: Lasst euch nicht entmutigen. Es gibt Wege, selbst wenn sie manchmal Umwege sind.

Wir danken Sophie M. für ihre Offenheit. Wenn Sie ebenfalls Ihre Kinderwunsch-Geschichte teilen möchten, kontaktieren Sie uns gerne unter kinderwunschgeschichten@ivf-muenchen.de

Wir freuen uns auf Ihre Geschichte!