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Schlagwort: Kinderwunschgeschichte

Kinderwunschgeschichte Miriam L.

„Es war nicht der erste Versuch – aber der mutigste.“
 Der Verlust eines Kindes hinterlässt Spuren, die sich kaum in Worte fassen lassen. Für Miriam und ihren Mann bedeutete die stille Geburt ihrer Tochter in der 38. Schwangerschaftswoche einen tiefen Einschnitt in ihr Leben. Der Wunsch nach einem weiteren Kind blieb, aber der Weg dorthin war von Angst, Zweifel und Schmerz geprägt. Erst Jahre später wagten sie gemeinsam einen neuen Versuch – in enger, vertrauensvoller Begleitung durch Frau Dr. Gaßner.

Miriam L.: Ich war 28, als ich zum ersten Mal schwanger wurde. Alles verlief unauffällig – bis zu dem Tag, an dem plötzlich kein Herzschlag mehr zu finden war. Unsere Tochter wurde still geboren, in der 38. Woche. Danach war nichts mehr wie vorher.

Ich habe mich jahrelang zurückgezogen. Ich konnte keine Kindergeburtstage besuchen, keine Schwangerschaftsankündigungen hören, ohne dass mir der Boden unter den Füßen weggezogen wurde. Mein Mann und ich haben viel Zeit gebraucht für unsere Trauer und für uns als Paar. Ich hatte das Gefühl, ich hätte versagt. Und noch viel mehr: Ich hatte panische Angst, dass so etwas noch einmal passieren könnte.

Vier Jahre später – ich war inzwischen 32 – wurde der Wunsch nach einem weiteren Kind wieder leise laut. Wir sprachen lange darüber. Ich habe zu meinem Mann gesagt: „Ich kann kein zweites Kind mehr verlieren.“ Daher wussten wir beide, dass wenn wir es noch einmal versuchen, dann nicht allein.

Wir vereinbarten ein Erstgespräch im Kinderwunsch Centrum München. Schon beim ersten Termin spürte ich, dass hier Raum war. Raum für meine Geschichte, meine Ängste, mein Tempo. Besonders Frau Dr. Gaßner begegnete mir mit so viel Verständnis, Respekt und Ruhe. Sie hat zugehört, Fragen gestellt, erklärt.

Wir starteten mit einem behutsamen Zyklusmonitoring, ergänzt durch eine Hormonunterstützung. Alles Schritt für Schritt. Frau Dr. Gaßner war in jeder Phase an meiner Seite. Ich wusste: Wenn ich zwischendurch nicht weiterweiß, kann ich mich an sie wenden. Und das war für mich fast genauso wichtig wie die medizinische Behandlung selbst.

Nach dem zweiten Zyklus war der Schwangerschaftstest positiv. Ich war wie gelähmt vor Freude, aber auch vor Angst. Die ersten Wochen waren geprägt von Zweifeln, von Zurückhaltung. Ich wollte mich nicht freuen, nicht hoffen – aus Angst, es wieder zu verlieren. Aber das Team hat mich getragen und Frau Dr. Gaßner hat mich eng begleitet und jede Unsicherheit ernst genommen.

Und dann, neun Monate später, kam sie zur Welt. Unsere gesunde Tochter. Sie atmete. Sie schrie. Und ich weinte. Vor Erleichterung, vor Liebe, vor tiefer Dankbarkeit.

Ich weiß, dass wir dieses Glück nicht selbstverständlich nennen dürfen. Aber ich weiß auch: Es war richtig, noch einmal zu vertrauen. Und ich bin unendlich dankbar, dass ich dabei Menschen an meiner Seite hatte, die nicht nur Expert:innen sind, sondern auch zuhören, mitfühlen und verstehen.

Wir danken Miriam L. für ihre Offenheit.
Wenn auch Sie Ihre Kinderwunsch-Geschichte mit uns teilen möchten, schreiben Sie uns an: kinderwunschgeschichten@ivf-muenchen.de
Wir freuen uns auf Ihre Geschichte!

Kinderwunschgeschichte Aylin T.

Kinderwunschgeschichte Aylin T.

„Wenn scheinbar alles stimmt – und es trotzdem nicht klappt.“
Ein unerfüllter Kinderwunsch stellt nicht nur den Körper auf die Probe, sondern auch die Beziehung. Besonders dann, wenn medizinisch zunächst keine Ursache erkennbar ist. Für Aylin und ihren Mann begann der Weg zur Elternschaft mit viel Hoffnung und einer schmerzhaften Erkenntnis. Was sie daraus gemacht haben, zeigt, wie viel Kraft in gegenseitiger Offenheit, Vertrauen und der richtigen ärztlichen Begleitung liegen kann.

Aylin T.: Ich war 34, als wir ernsthaft begannen, uns mit dem Thema Kinderwunsch auseinanderzusetzen. Mein Zyklus war regelmäßig, ich fühlte mich gesund, sportlich, voller Energie. Als es nach einigen Monaten nicht klappte, wurde ich zunächst nur ein wenig ungeduldig, schließlich weiß man ja „Das dauert manchmal.“

Aber auch nach einem Jahr blieb die ersehnte Schwangerschaft aus. Ich ging zu meiner Frauenärztin, ließ alles durchchecken, doch es war nichts Auffälliges zu finden. Entsprechend wurde mir geraten, dass wir auch meinen Mann untersuchen lassen sollten. Das Ergebnis traf uns beide tief. Sein Spermiogramm war stark eingeschränkt. Eine klare Ursache für unsere unerfüllte Hoffnung – aber auch ein Schock.

Wir haben viel darüber gesprochen, geweint, geschwiegen, gestritten und uns am Ende wieder zusammengerauft. Er fühlte sich schuldig, ich war traurig, aber wir haben verstanden: Das schaffen wir nur gemeinsam. Also entschieden wir uns für einen Termin im Kinderwunsch Centrum München.

Dort wurden wir von Dr. Batz empfangen, ruhig, sachlich, mit einer Klarheit, die uns geholfen hat, endlich wieder handlungsfähig zu werden. Er hat unsere Situation genau analysiert, uns die medizinischen Hintergründe verständlich erklärt und nie vergessen, dass wir da als Paar saßen, das gerade sehr verletzlich war.

Wir starteten mit einer ICSI-Behandlung. Der erste Versuch war leider nicht erfolgreich. Aber Dr. Batz nahm sich Zeit, schaute genau hin, passte die Medikation an. Seine Geduld und seine einfühlsame Art gaben uns das Vertrauen, weiterzugehen. Und beim zweiten Versuch hat es dann geklappt. Ich war schwanger.

Inzwischen bin ich bereits im fünften Monat meiner Schwangerschaft und wir können die Geburt unseres Sprösslings kaum erwarten. Wir schauen zurück auf eine schwere, aber auch stärkende Zeit. Wir haben gelernt, was es heißt, sich gegenseitig wirklich zu halten.

Für uns war männliche Unfruchtbarkeit nie ein Makel, sondern eine Herausforderung, die wir gemeinsam angenommen haben. Offenheit, medizinische Expertise und echte Begleitung haben für uns den Unterschied gemacht.

Wir danken Aylin T. für ihre Offenheit.
Wenn auch Sie Ihre Kinderwunsch-Geschichte mit uns teilen möchten, schreiben Sie uns an: kinderwunschgeschichten@ivf-muenchen.de
Wir freuen uns auf Ihre Geschichte!